Rezeptur

Mutter Natur säte so ihre besten Früchte auf dem Białowieżer-Boden aus, um ihnen die günstigsten Wuchsbedingungen zu sichern. Nicht ohne Grund wählte sie abwechslungsreiche Gebiete, oft im tiefen Urwald, weit von der menschlichen Hand.

Oft muss man ins Innere der Einöde antreten, um die meist gut gewachsenen Früchte zu finden. Die Waldleute machen sich schon bei Sonnenaufgang auf so weite Strecken, um mit den Körben voller Wohltat der Natur zurückzukehren. Ein Teil davon lassen sie sich selbst, den anderen Teil geben sie „Matecznik” ab, um das Geschmack in den Gläsern aufzubewahren. Es wäre schade, wenn etwas verderben würde.

Bei Gelegenheit verraten sie alte, aus dem Ende des19. Jahrhundert stammende Rezepturen, die von Mund zu Mund, von Generation zu Generation überliefert wurden.

Matecznik ändert nicht, „verbessert” das nicht, was die Natur geschaffen hat. Sie macht ihr keine Konkurrenz. Alle Früchte wurden aus den wild gewachsenen Pflanzen gesammelt, ohne Einflüsse der menschlichen Arbeit.

Jede Frucht findet ihren Platz in den Eingemachten, wenn sie strenge, von Matecznik gestellte Normen erfüllt. Nur gesunde, prächtige Gabe der Natur kann die Gaumen in langen Winternächten erfreuen.

Nur hundert Prozent der Früchte, ohne Zusätze, in den zugemachten Gläsern lässt das tiefe Geschmack und gesundheitliche Vorzüge kennen lernen. Es ist dank einem langem Prozess der Pasteurisierung nach traditioneller Zubereitung der Konfitüre in den Kachelöfen zum Brotbacken möglich.

Die Erfahrung zeigt, dass man im Fall dessen, was uns die Mutter Natur gibt, mit dem Zeitgeist nicht gehen darf. Man soll sie in solcher Form, wie sie ist, schätzen. Matecznik weiß das schon. Zeit für die Anderen.



Traditionelle Rezeptur aus
der Region des Białowieża - Urwalds